Ein Fehler bei Bithumb ließ den Bitcoin-Kurs an der Börse abstürzen.

Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb schrieb einigen Nutzern versehentlich 2 000 BTC
gut – statt 2 000 südkoreanischer Won. Während des Vorfalls fiel der Bitcoin-Preis auf der Plattform
kurzzeitig auf etwa 55 000 US-Dollar. Das Unternehmen erklärte, es habe
den Handel auf den betroffenen Konten umgehend eingeschränkt, und die Kurse hätten sich
innerhalb weniger Minuten wieder normalisiert.

Laut CoinDesk geschah der Fehler im Rahmen einer Promo-Aktion: Anstelle einer Gutschrift von 2 000 KRW
(rund 1,5 US-Dollar) erhielten einige Nutzer 2 000 Bitcoins. Nachdem sie die riesigen Guthaben
bemerkt hatten, versuchten manche Empfänger, BTC zu verkaufen. Dadurch kam es zu einer deutlichen Preisabweichung:
Auf Bithumb wurde Bitcoin 10–15% günstiger gehandelt als auf anderen Kryptobörsen. CoinDesk merkte an,
dass BTC zeitweise bei 81 Mio. Won (etwa 55 000 US-Dollar) lag.

Bithumb teilte mit, dass kurz nach dem Vorfall Aktivitäten auf den von den Fehlgutschriften betroffenen Konten eingeschränkt
wurden. Nach Angaben des Unternehmens normalisierten sich die Preise in etwa fünf Minuten. Außerdem betonte die Börse,
der Vorfall stehe nicht im Zusammenhang mit einem Cyberangriff oder einer Sicherheitslücke, und
Kundenvermögen bleiben geschützt.

Nach aggregierten Daten von CoinMarketCap lag Bitcoin um 20:10 Uhr (Moskauer Zeit) bei rund
70 200 US-Dollar. In der Nacht zum 6. Februar 2026 fiel BTC hingegen bis in den Bereich von
60 000 US-Dollar – zum ersten Mal seit Herbst 2024. Von Bloomberg befragte Analysten
beschrieben die Lage als «Vertrauenskrise» am Markt und sagten, Investoren begännen,
die «Rolle von Bitcoin als sicherer Hafen» angesichts der Volatilität an den Aktienmärkten zu hinterfragen.

07.02.2026, 12:49
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